Just Eat hat 2011 im Internet debütiert und dabei seinen Service für das Netzwerk zwischen Restaurants und Kunden eingeführt und das Phänomen der Essenslieferung ins Leben gerufen. Die Plattform hat eine breite Palette von Restaurants mit verschiedenen Küchenarten und Preisklassen angeboten, um die Nachfrage und den Geschmack der Kunden zu bedienen. In den folgenden Jahren explodierte das Phänomen der Essenslieferung mit dem Aufkommen von Apps im Jahr 2015, was zur Schaffung von speziellen Essenslieferdiensten in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt führte. Foodora, Moovenda, Deliveroo, Glovo und Uber Eats sind die Hauptseiten, die auf dem Markt für Essenslieferungen erschienen sind, nicht nur in großen Städten wie Mailand und Rom, sondern auch in Städten vom Norden bis zum Süden und vom Zentrum bis an die Peripherie.
Die Essenslieferung hat sich schnell zu einem großen städtischen Trend in Italien und im Ausland entwickelt, mit einem kontinuierlichen Wachstum der seit 2016 gesammelten Daten. Jedes Jahr steigt der Wettbewerb mit dem Aufkommen neuer Lieferdienste, und das bedeutet nur eines: die Nachfrage der Verbraucher wächst erheblich. Aber warum verlassen sich die Menschen so bereitwillig auf die Lieferung nach Hause, anstatt zu kochen oder ins Restaurant zu gehen? Die Antworten sind leicht verständlich: Der Wunsch, etwas anderes zu essen, weniger auszugeben als in einem Restaurant, die Annehmlichkeit eines Gourmet-Abendessens zu Hause und keine Zeit zum Kochen zu haben. Aus durchgeführten Analysen ergeben sich diese Hypothesen, die die Bedürfnisse darstellen, auf denen der Service basiert, und sie werden bestätigt.
Die Forschungen von Foodora haben eine wahre Transformation der Essgewohnheiten offenbart. Unter all den Antworten haben sich zwei Haupttrends herauskristallisiert: Die Menschen haben immer weniger Zeit und weniger Lust zu kochen. Tatsächlich haben 64,6 % der Befragten angegeben, keine Zeit zu haben, und 84 % haben nach einem Arbeitstag keine Lust zu kochen. Dieses Fehlen von Zeit und Lust ist besonders ausgeprägt in großen Städten. Der Grund? Schnellere Lebensstile, kleinere Küchen und höhere Mieten für Stadtbewohner lassen wenig Freizeit oder mangelnde ideale Räume zum Kochen.
Glücklicherweise ist in Italien die Liebe zur Küche nicht vollständig verschwunden, aber es ist leicht zu verstehen, wie ein Essenslieferdienst eine Lösung für diejenigen sein kann, die täglich mit den Problemen konfrontiert sind, was und wann gekocht werden soll. Die Menschen verlassen sich immer mehr auf diese Plattformen, selbst wenn sie Gäste haben, da sie eine einfache und zugängliche Möglichkeit bieten, Eindruck zu machen. Der Komfort des Dienstes und seine einfache Zugänglichkeit, mit wenigen einfachen Schritten, Zahlung per Kreditkarte, PayPal oder auch bei Lieferung, und einer maximalen Wartezeit von 60 Minuten für die Lieferung, haben eine neue Sicht auf den Konsum von Restaurantnahrung außerhalb von Restaurants geschaffen und die Gewohnheiten vieler Familien verändert, die zuvor alles zu Hause zubereitet haben. Die Essenslieferung stellt eine Art kulturelle Revolution dar.
Aber was bestellen die Menschen online oder über eine App? Die internationale Küche, insbesondere japanisch und chinesisch, steht an erster Stelle, gefolgt von Pizza, die in Italien an erster Stelle und im Rest der Welt an zweiter Stelle steht. Auch der Hamburger (ein Muss für die Jugendlichen) ist beliebt, mit einem zunehmenden Fokus auf die Auswahl der Zutaten. Es gibt auch viel Experimentierfreude, da die Essenslieferung es uns ermöglicht, verschiedene Küchen auszuprobieren, von denen wir vielleicht nur gehört haben, die wir jetzt aber entdecken können.
